Santorini #1

Diesen Sommer haben wir eine Urlaubsdestination abgehakt von der wir schon länger träumen…

Ich war erst einen Tag im schönen Fira, damals hab ich noch mit meinen Eltern Urlaub gemacht und wir haben Kreuzfahrten für uns entdeckt. Mykonos und Santorin haben es mir damals besonders angetan und ich hab mir schon damals gesagt- da fahr ich nochmal hin!

Und damit das nicht genauso verläuft wie im Kino, man sieht den Trailer eines Filmes beschließt den unbedingt anzusehen und was passiert- man tuts am Ende doch nicht, buchten wir schon im Jänner unser Hotel und den Flug. Billig wars nicht, das kann ich gleich sagen, und für ein schönes Hotel mit Caldera View und Infinity Pool muss man sehr tief in Tasche greifen. Da wir beide noch zwei Studenten sind entschieden wir uns gegen abgehauste Hotels die nur vom Infinity Pool leben und für ein kürzlich renoviertes Hotel mit Pool und entfernten Meeresblick, nicht Caldera seitig.

 

X Hotel

Gewohnt haben wir im Kalisti Hotel. Ein wunderschön modernes Hotel mit typisch griechischen Charme und unglaublich netten Angestellten. First things first, gebucht hab ich direkt auf der Homepage, da man einen Frühbucher Bonus bekam und gratis Transfer vom und zum Flughafen. Gerade der Transfer macht sich bezahlt. Das Hotel ist sauber, die Zimmer hell und sehr schön eingerichtet. Es gibt aber keine Lift, überhaupt ist Santorin nicht wirklich eine Destination wenn man gehbehindert ist, und nachdem ich ein mehrmals operiertes Knie habe, weiß ich wovon ich rede..  Das Bad war für mediterrane Verhältnisse großzügig. Leider nicht fotografiert aber besonders geliebt von mir, war der Schminktisch mit Tageslicht Lampe. Ganz wichtig (!) fragt beim Buchen nach einem Zimmer mit Meer oder Gartenblick, straßenseitig stelle ich mir furchtbar vor. Vor dem Hotel liegt eine schmale aber gut befahrene Straße und Griechen hupen sehr gerne, oft auch ohne Grund, da die Zimmer hellhörig sind ist die Straßenseite ein No-Go.

Die Lage vom Hotel ist ideal wenn man nicht nur am Pool liegen will. In die Altstadt von Fira braucht man zu Fuß nicht mal 5 Minuten, man geht einfach nur eine leider stark befahrene Straße entlang und schon ist man mittendrin. Der Busbahnhof der eine Konstante bei uns war, ist nur 2-3 Gehminuten entfernt.  

Das Frühstück ist im Erdgeschoß, das finde ich sehr schade, da ich es ums Pool viel schöner fand und der Raum eher dunkel war. Das Angebot war ausreichend, auch mit griechischen Spezialitäten gefüllt.

 

X Transportmittel

Das öffentliche Bussystem ist eine Hass-Liebe. Der Bahnhof ist ein größerer Parkplatz, auf dem sich Trauben von Menschen bilden die dann fast überfahren werden. Wer sich den Zustand der Busse ansieht weiß- auf Verluste wird keine Rücksicht genommen. Ganz wichtig ist also Augen auf- und mit kleinen Kindern stell ich mir das sehr mühsam vor. Den richtigen Bus zu erwischen ist eine Glücksache und man wird von Mal zu Mal besser. Entweder einen ‚freundlichen‘ Mann mit Bauchtascherl fragen, das sind die, die im Bus dann die Tickets verkaufen oder darauf achten, welches Taferl der Busfahrer vorne reingibt. Und dann heißts schnell sein, denn die Busse werden bis zum Rand vollgefüllt und stehen kann sehr ungut sein (ich durfte fast 1 Stunde von Oia nach Fira stehen..) Preislich sind sie günstig, nach Perissa kostet es 2,40 p.P und nach Perivolos oder Oia 1,80.

 

X Must Haves im Koffer

                X Gute Schuhe!

Hohe Schuhe könnt ihr getrost daheim lassen, es sei denn ihr könnt klettern damit. Fira ist auf gut wienerisch ‚abghatscht‘ , die Steine sind Rutschpartien. Ich selber krieg heute noch Panikattacken wenn ich an meinen Weg zum Abendessen in den wunderschönen Sandalen die ich mir extra für den Urlaub gekauft habe denke. Ja richtig, nicht nur hohe Schuhe sind der Horror sondern auch Schuhe die quasi keine Sohle haben. Ihr braucht ein halbwegs gutes Profil wenn ihr sicher unterwegs sein wollt. Meine Tods haben mir das Leben gerettet und meine Zara Sandalen die ich eigentlich gar nicht mitnehmen wollte haben sich auch bezahlt gemacht. Ihr solltet einfach Schuhe mitnehmen, in denen ihr sicher steht und geht, und die zumindest ein paar Rillen auf der Sohle haben. Viele gingen nur mit Sneakers, so schlimm ist es aber dann doch nicht.

                X Sonnenbrille

Na ganz was neues 😉 Da die weißen Wände besonders strahlen und man den Sonnenuntergang ohne verzwickte Augen genießen will, sollte man eine starke Sonnenbrille mithaben. Meine silber verspiegelte Brille war dafür einfach perfekt.

                X Sonnencreme

Die Sonne hat auf der Trauminsel ganz schön Power- welche Cremen ich benutzt habe, könnt ihr hier nachlesen.

                X Strips!

Marine gestreifte Looks und weiße Hosen, besser könnte man sich dem Ortsbild nicht anpassen! Und für Fotos eignet sich so ein color coordinated look auch perfekt! Nehmt euch luftig Kleider und Leinenblusen mit, für den August auch gern langärmlig da es manchmal etwas frischer werden kann.

                X Money..

Mhm.. Santorin ist leider sehr teuer, besonders wenn ihr so wie wir jeden Sonnenuntergang first row in guten Restaurants- dazu kommt am Sonntag ein Post- genießen wollt. Es war mit Abstand mein teuerster Urlaub, auf den wir lange gespart und ich viele Wochenenddienste in der Arbeit geschoben habe, aber es hat sich gelohnt. Es war der teuerste aber auch schönste Urlaub bisher! Falls ihr wissen wollt wieviel ihr ca am Tag bzw Abend einrechnen müsst, oder falls ihr sonstigen Fragen habt – könnt ihr mir gerne eine Email schreiben (sophie@established2015.at)

 

Das war Santorin #1, am Sonntag kommt dann die Fortsetzung- welche Bars, Restaurants und Beach Clubs ich euch empfehlen kann und was ihr unbedingt essen und trinken müsst – stay tuned 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.